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Jetzt das Textkultur-FEED abonnieren und nichts verpassen ...08|2010: Suchmaschine Blekko: Der Killer für Google?
Geschrieben von: Jan Saarmann
Es ist nicht lange her, da wurde Wolfram Alpha zum Google-Killer gehyped – obwohl Wolfram nie ein Anti-Google bauen wollte und das auch deutlich gesagt hat. Nun wird die nächste Sau durchs Dorf getrieben: Blekko. Was wie eine Zahnpasta-Marke oder ein Müsliriegel klingt, entpuppt sich im ersten Test (Blekko befindet sich noch im semipermeablen Closed-Beta-Status) als komfortable und innovative Suchmaschine. Die Homepage ist googlig-schlicht, gibt aber sofort Hinweise auf das Alleinstellungsmerkmal von Blekko: Die Slashtags. In Anlehnung an die von Twitter bekannten Hashtags (die Stichwörter mit der Raute davor) kann der Blekko-Nutzer mit den Slashtags seine Suche einschränken und spezifizieren.08|2010: Absurde Suchbegriffe: "herzlich willkommen texte"
Geschrieben von: Jan Saarmann
Aus Sicht der SEO ist es Blödsinn, wir wissen es. Thorsten Materna hat es mit Recht schon vor Jahren angeprangert. Dennoch prangt im Title-Tag unserer Homepage immer noch ein „Herzlich willkommen“ – aus Nettigkeit. Das führt allerdings dazu, dass textkultur.com bei einigen abstrusen Such-Anfragen sehr weit oben steht. Sucht jemand beispielsweise nach „herzlich willkommen texte“ bei Google, dann findet er auf Platz 2 unsere Webseite vor.
08|2010: Leiden Sie an Hippopotomonstrosesquippedaliophobie?
Geschrieben von: Bettina Peters
Angst ist eines der elementarsten menschlichen Gefühle – und noch dazu in gewissem Maße lebensnotwendig. Schließlich ist es durchaus vernünftig, Angst vor einem sich nähernden Braunbären oder einem Sturz in die Tiefe zu empfinden. Wird die Angst als krankhaft, also als unbegründet oder übermäßig bewertet, so spricht man von einer Phobie. Das wussten wir bereits. Noch nicht gewusst haben wir allerdings, wie viele höchst ungewöhnliche Phobien es tatsächlich gibt.
07|2010: Wegpusten war gestern: Strohhäuser für die Ewigkeit
Geschrieben von: Bettina Peters
Erinnern Sie sich noch an das Märchen von den drei kleinen Schweinchen, die mächtig Angst vorm bösen Wolf hatten und sich zum Schutz drei Häuser bauten? Leider war nur Schweinchen Schlau clever genug, um auf den richtigen Baustoff zu setzen – massiven Stein. Schon als Kinder haben wir am Schicksal des ersten Schweinchens gelernt, dass ein Strohhaus zwar schnell gebaut, aber ebenso schnell auch wieder zerstört werden kann. Doch wie das so ist im Leben: Wir haben – inspiriert durch unseren Kunden conluto – dazu gelernt und wissen jetzt, dass das arme Schwein einfach nur die falsche Technik angewandt hat!
07|2010: Web, Print, Blog – Fünf Tipps für gute Texte
Geschrieben von: Jan Saarmann
Gute Texte sind wie Süßigkeiten. Schlechte Texte vernichten Aufmerksamkeit. Die Merkmale: Viele Fremdworte. Lange Sätze mit Verschachtelungen in der Verschachtelung. Was an Thomas Mann bewundert wird, ist bei der Vermittlung von Informationen meist fehl am Platz. Was offline gilt, potenziert sich im Web. Die Aufmerksamkeitsspanne ist viel geringer. Bruchteile von Sekunden entscheiden über Wohl oder Wehe eines Textes oder einer Webseite. Hier fünf kurze Tipps für gute Texte:
07|2010: Mit Henden und Füsen: Deutsch für Vortgeschritene
Geschrieben von: Bettina Peters
Ab und zu braucht jeder mal einen Tapetenwechsel. Immer wieder zieht es uns im Urlaub auch ins Ausland. Dass man dort manchmal mit kleinen oder größeren Sprachproblemen zu kämpfen hat, ist ja nicht weiter schlimm – oft steigert das sogar noch die Urlaubsstimmung. Dumm nur, wenn es gerade die deutsche Übersetzung ist, bei der man nur den sprichwörtlichen Bahnhof versteht. Ein wunderbares Beispiel dafür liefert der Werbeflyer eines Abenteuerparks auf Mallorca – da ist schon das Lesen ein echtes Erlebnis...
07|2010: Good old Newsletter - Erfolg kann so einfach sein
Geschrieben von: Jan Saarmann
Der Newsletter ist in Zeiten von Social Media und Echtzeit-Kommunikation ein von vielen belächeltes Relikt aus den Neunzigern. Zu Unrecht, der Newsletter ist nach wie vor ein wertvolles Kommunikationsinstrument und kann – wenn es gut gespielt wird – sowohl alleine als auch im Verbund mit anderen Maßnahmen Aufmerksamkeit erregen. Unser Kunde conluto, ostwestfälischer Hersteller von Baufertigprodukten aus Lehm, hat das jetzt selbst erfahren können. Ein klares Layout, gute Grafiken und nicht zuletzt schöne Texte formen eine ansprechende Mixtur, die bei den Adressaten auf Sympathie gestoßen ist.
06|2010: Bald kostenpflichtige Inhalte bei Google?
Geschrieben von: Isabell Demuth
Seit sich das Internet in immer mehr Haushalten weltweit etabliert und die Frage nach Printmedien kontinuierlich zurück geht, suchen Verlage und andere Anbieter schon fast verzweifelt nach der Lösung, die Rentabilität ihrer Webseiten zu erhöhen. Es gab viele Versuche, darunter auch der Neuste der Times, der im Vergleich zu bisherigen Strategien sehr gewagt ausfällt. Hat Rupert Murdoch doch alle Suchmaschinen von der Seite verbannt und somit einen großen Pool potentieller Leser verloren. Denn vor allem die Suchmaschine Google bleibt, auch in Deutschland, der allseits umstrittene Buhmann, der mit fremden Inhalten Geld verdient. So tauchten zu bezahlende Artikel (Paid Content) plötzlich kostenfrei in der Suchmaschine auf, noch dazu in voller Länge. In der Erklärung der Hamburger Verlage wird die Kritik deutlich. Sie wollen nicht weiter dulden, dass Google durch Werbeeinblendung neben der Verlinkung an ihrem geistigen Eigentum verdient. Eine Entfernung aus dem Suchradius, wie bei der Times, wäre jedoch zu riskant.
05|2010: Ein'n auf den: Deutsche Sprache, arme Sprache?
Geschrieben von: Frauke Duenhoelter
Was geht? Diese Frage hat es in sich, auch wenn es keine „richtige“ Frage im Sinne der geltenden Grammatikregeln ist. Der zumeist jugendliche Sender signalisiert dem Empfänger damit sein Interesse daran, wie es ihm geht oder was er so macht. Die Frage kann aber auch eine Begrüßung sein oder die einfache Eröffnung des Dialogs. So einfach kann Kommunikation sein: zwei Wörter mit variabel einsetzbarer Bedeutung. Was will man da unnötige Füllwörter benutzen?! Natürlich begrenzt sich das Verständnis alleinig auf die Gruppe, die diese „Geheimsprache“ aktiv spricht. Aber mit mangelnder Bildung hat der aktuell gesprochene wortarme Soziolekt nichts zu tun. Die deutsche Gaunersprache beispielsweise wurde bereits im 13. Jahrhundert von reisenden Händlergruppen gesprochen. Sie diente der sozialen Abgrenzung und Schaffung eines Zusammengehörigkeitsgefühls, aber auch zur Wahrung der Berufsgeheimnisse der fahrenden Händler. Jugendsprache weist eindeutig die Charakterzüge von Geheimsprachen auf und verfolgt dieselben Ziele. Also, allgemeine Entwarnung: Nichts Neues, nur einfach schwer zu verstehen.
05|2010: No risk, no fun? Fachseminar gesellschafts- und strafrechtliche Risikoprävention
Geschrieben von: Bettina Peters
Wer was erleben möchte, muss auch mal etwas riskieren. Abenteuer sind die Würze des Alltags – und doch völlig fehl am Platz in jedem Unternehmen. „Compliance“ heißt das Schlüsselwort, das Firmen und Gesellschaften vor existentiell bedeutsamen Fehlern schützt. Es geht um die Einhaltung von Gesetzen und Richtlinien durch alle Unternehmensmitglieder – und die gesetzliche und gesellschaftliche Verpflichtung der Führungskräfte, diese sicherzustellen. Am 17. Juni 2010 laden die Rechtsanwälte Dr. Harald Schlüter und Mirko Roßkamp zu ihrem Vortrag „Compliance und Mittelstand“ ins Bielefelder Lessinghaus ein. Die Veranstaltung beschäftigt sich mit der gesellschafts- und strafrechtlichen Risikoprävention im Unternehmen und richtet sich an „Praktiker“ wie Steuerberater und Wirtschaftsprüfer. Wissen statt Wagnis: So bleiben Unternehmer von unerwünschten Adrenalin-Kicks verschont!
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